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Westerwälder Hobby-Künstler schufen einen Adventskalender mit 24 kunstvollen Kästchen

Die Künstler des Kulturwerkraumes Montabaur haben sich für die Weihnachtszeit etwasWWZ 2005-11-22 Besonderes einfallen lassen: Sie haben einen Adventskalender mit 24 verschiedenen kunstvollen Kästchen geschaffen. Das Gesamtkunstwerk ist noch bis Ende Dezember zu sehen.

MONTABAUR. Das Aufregende und Interessante an der Weihnachtszeit ist das Warten bis zum 24. Dezember. Und da darf natürlich, egal ob für Groß oder Klein, der beliebte Adventskalender nicht fehlen, der jeden Tag eine kleine Überraschung parat hält. Auch die Künstler des Kulturwerkraumes dachten sich dies und kamen auf die Idee, selbst einen individuellen Adventskalender mit Kunstcharakter zu entwerfen.

So machten sich 22 Künstler, eine Gruppe des Stadtmarketings Montabaur sowie die Theatergruppe "Cyan Cali Club" ans Werk, bastelten, hämmerten und malten, so dass 24 individuelle Weihnachtskalender-Kästchen im Kulturwerkraum Montabaur zum Bestaunen und Bewundern einladen. "Wir haben nur ein paar kleine Vorgaben gemacht, wie etwa die Größe des Kästchens, oder auch, dass ein Türchen zum Aufklappen an dem Kunstwerk sein muss. Denn jeder Künstler sollte einen großen Spielraum für die Ausgestaltung haben", erklärte Heike Lutter vom Kulturwerkraum. Nachdem Jürgen Lindner zur Einstimmung auf die weihnachtliche Ausstellung ein Adventsgedicht vorgetragen hatte, durften endlich die Kästchen geöffnet werden. Neugierig bestaunten die Besucher den Inhalt der einzelnen Adventskalender-Kästen und waren mitunter recht erstaunt, was sich ihnen dort offenbarte. Denn oftmals hatte man etwas ganz anderes hinter den Türchen erwartet.

Letztendlich waren alle Besucher von den vielfältigen und kreativen Ideen begeistert, die sich die Künstler für den Adventskalender hatten einfallen lassen. Besonders beeindruckte etwa das Kästchen, das sich beim Hineinschauen als Fenster entpuppte; interessant auch die Brotdose, die zum Schmuckkästchen umfunktioniert wurde, oder die Tür, hinter der sich als Überraschung ein pures Alltagschaos verbarg. "Obwohl natürlich noch nicht der 24. Dezember ist, dürfen natürlich an allen Ausstellungstagen alle Türchen geöffnet werden", betonte Heike Lutter und schmunzelte: "Darüber haben wir nämlich ein Abkommen mit Herrn Ruprecht getroffen." Zur musikalischen Untermalung während der Vernissage spielte die Musikgruppe "Auszeit" weiche Gitarrenmusik, und Frank Musekamp trug den Besuchern in gemütlicher Atmosphäre besinnliche Advents- und Weihnachtsgedichte vor. Eine schöne Ausstellung in der Vorweihnachtszeit, deren Besuch sich wirklich lohnt. Carolin Bingel

Die Weihnachtsausstellung im Kulturwerkraum Montabaur, Werkstraße 1 (am Kino Capitol), ist noch bis Ende Dezember zu sehen, jeweils sonntags in der Zeit von 14-18 Uhr.

Westerwälder Zeitung - 22.11.2005