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Projekt Montabaurer Seniorenzentrum kooperiert mit Verein Kulturwerkraum

WWZ-v. 9.08.2011Montabaur. Gemeinsam mit dem Forum Europa verwirklicht der Verein Kulturwerkraum derzeit ein neues Projekt an der historischen Stadtmauer in Montabaur. Hier sollen demnächst die Europäischen Länder in Form von Puzzleteilen installiert werden. Ziel ist die Installation einer Europakarte mit 46 Staaten, die zum Schluss als Ganzes dargestellt und präsentiert werden.

Das Puzzleteil mit den Umrissen Deutschlands wird von Bewohnern des Azurit Seniorenzentrums Montabaur gestaltet. Zehn Bewohner werden dazu in den kommenden Wochen ihre künstlerische Ader ausleben und mit Unterstützung der Ergotherapeuten Judith Acker und Ansgar Göbel Collagen mit Erinnerungsstücken gestalten. Jeder Bewohner wird dazu eine DIN A4 große Collage mit Erinnerungsstücken herstellen, diese wird dann abfotografiert. Alle Kunstwerke der Bewohner werden als Reproduktion schließlich auf der Deutschlandkarte zusammengefasst. Bei einem gemeinsamen Treffen mit Gina Herfert vom Kulturwerkraum Montabaur und Hausleiterin Tatjana Born-Rüßler entwickelten die Teilnehmer schon die ersten Ideen für ihre Arbeiten.

Bereits im Frühjahr dieses Jahres hatte die Hausleiterin Tatjana Born-Rüßler Kontakt zu Gina Herfert aufgenommen, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen den Bewohnern des Seniorenzentrums und den Mitgliedern des Kulturwerkraum Montabaur auszuloten. „Es geht mir in erster Linie darum, unsren Bewohnern den Zugang zur Kunst auf spielerische Art und Weise zu ermöglichen“, erklärt Tatjana Born-Rüßler. Im Mai war Gina Herfert dann auf die engagierte Hausleiterin zugekommen, um ihr das neue Projekt „Europapuzzle“ vorzustellen und gleichzeitig die Kooperationsmöglichkeit im Rahmen dieses Projekts zu erörtern. Tatjana Born-Rüßler war sofort Feuer und Flamme für das Projekt und sagte spontan die Beteiligung zu.

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung zur Eröffnung des Schustermarkts am 17. September in Montabaur werden dann die einzelnen Werke ausgestellt. Jeder Bewohner wird an diesem Tag ebenfalls anwesend sein, um seine Arbeit vorzustellen. Am selben Tag soll auch das gemeinsam gestaltete Deutschland-Puzzleteil seinen endgültigen Platz an der historischen Stadtmauer finden.

Westerwälder Zeitung vom Dienstag, 9. August 2011