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Ausstellung ist bis zum 7. Oktober im Rathaus zu sehen - Besonderen Blick auf die Sehenswürdigkeiten geworfen

MONTABAUR. Wie sehe ich Montabaur? Und was erscheint mir als eines der wichtigsten und prägnantesten Merkmale der Kreisstadt? Diese Fragen stellten sich in den vergangenen Wochen zahlreiche Künstler des Kulturwerkraumes Montabaur und setzten daraufhin ihre Vorstellungen und Ansichten der Stadt künstlerisch in die Tat um. Daraus entstand eine bunte und vielfältige Anzahl an interessanten und spannenden Gemälden rund um die historische Altstadt, das imposante Schloss sowie andere markante Blickfänge von Montabaur.

WWZ 2006-09-20Nun hat die Ausstellung "Stadtansichten", ein Gemeinschaftsprojekt zwischen den Künstlern des Kulturwerkraumes und dem Stadtmarketing, im Rathaus ihre Pforten geöffnet. Gespannt strömten die Besucher in die Halle des Stadthauses und wurden dort vom Vorsitzenden des Stadtmarketings ,Jörg Harlé, und von Stadtbürgermeister Klaus Mies freundlich empfangen. Sie eröffneten die Ausstellung gemeinsam. "Ich wünsche allen Besuchern viel Spaß beim Begutachten der Kunstwerke, die die Besonderheiten unserer Stadt in Szene setzen und einen tollen Einblick in die Stadtansichten von früher und heute geben", erklärte Klaus Mies und schaute sich zusammen mit seinem französischen Kollegen, Bürgermeister Raymond Hardy aus der Partnerstadt Montabaurs, Tonnerre, die verschiedenen kunstvollen Exponate interessiert an.

Dabei gab es viele unterschiedliche Eindrücke zu sehen: Ob moderne Zeichnungen und Karikaturen mit lustigen Textzeilen, diverse in bestechend leuchtenden Farben wie pink, grell-grün oder gelb gehaltene Bilder des Schlosses oder auch eindrucksvolle verwischte Aquarellmalerei, die erst beim zweiten Hinsehen das Schloss erkennen ließ. Dieses war, neben der Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern das liebste Motiv der Künstler. So ziert auch ein Bild des Schlosses von Künstlerin Maria Thul-Kämmel das Werbeplakat für die Ausstellung. "Das Schloss ist einfach das Symbol schlechthin für Montabaur. Aus diesem Grund habe ich dieses Motiv für meine Werke gewählt", erklärt die Künstlerin, die das Schloss in den Bildern mit den Titeln "Ganz weit oben" und das "Geheimnis der Schlosstürme" porträtierte.

Eine Idee, die besonders gut ankam, war die verschiedenen kunstvoll gestalteten Stadtkarten. Diese waren mit dem Augenmerk auf bestimmte Stadtteile oder Sehenswürdigkeiten künstlerisch verziert. So bildete eine der Karten, im Hinblick auf das Wohngebiet Himmelfeld, blaue Wolken und pausbäckige Engelchen ab, die auf ihren Harfen musizierten.

Neben den verschiedenen Eindrücken, wie die Künstler ihre Stadt sehen, konnten die Besucher aber auch eine ganz andere Sichtweise auf die Kreisstadt erhalten: In der Halle des Rathauses waren nämlich neben den Kunstwerken auch auf große Plakate gedruckte Fotos zu bestaunen, die besondere Plätze in der Stadt - etwa das Schloss - oder die Innenstadt zu früheren Zeiten zeigten. Diese Schwarz-Weiß-Fotos luden bereits den Sommer über an den abgebildeten Plätzen zu einer kleinen Foto-Safari rund um Montabaur ein. "Diese Idee kam bei den Bewohnern unserer Stadt und den Gästen wirklich gut an. Nun sollen die Fotos die Ausstellung ,Stadtansichten' mit den verschiedenen Eindrücken längst vergangener Zeit bereichern", berichtete Monika Decker vom Stadtmarketing und erklärte, dass Interessenten der Fotos die Möglichkeit haben, diese im Fotostudio Ewald nachzubestellen.

Westerwälder Zeitung - 20.09.2006